Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Auswilderung als Chance und Maxime

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So fachgerecht untergebracht und gut versorgt die Wildtiere bei uns auch werden: Sie alle sollen möglichst ihren Platz in der Natur zurückerhalten. Auch die Jungtiere, die wir lange und mühevoll großgezogen haben, sollen nicht zu neuen Haustieren werden. Dem Laien fällt es oft schwer, die Jungtiere wieder vom Menschen zu entwöhnen.

Aber schließlich sind und bleiben es Wildtiere, die den Menschen als potenziellen Feind verstehen und ihm daher lieber zukünftig nicht zu nah kommen sollten. Wenn man den Körperkontakt einstellt, sobald die Jungtiere ausschließlich von selbst fressen, gelingt dies jedoch gut.

Wir sollten nicht vergessen: Für die Natur sind zahme, nicht mehr auszuwildernde Wildtiere ein noch größerer Verlust als dort verstorbene – die würden einem Fleischfresser nämlich noch als wichtige Nahrung dienen. Deswegen helfen wir natürlich auch den Fleischfressern unter den Wildtieren und wildern sie aus – auch wenn das possierliche Eichhörnchen vom nicht minder niedlichen Marder gefressen werden kann. Die Natur sollte von uns allen mit ihren Gesetzen und Regeln geachtet und geschützt werden. Dazu gehört es eben auch, dass nur die Stärkeren überleben, um die Gesamtpopulation nicht zu schwächen. Und es ist nicht nur natürlich, sondern auch wichtig, dass fleischfressende Tiere andere Tiere als Nahrung zu sich nehmen und ihnen diese Nahrung nicht vorenthalten wird.