Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Verein

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Seit mehr als eineinhalb Jahrhunderten helfen die Mitglieder des Hamburger Tierschutzvereins, Tierleid zu mildern und Tierschutz als ethischen Grundwert unserer Gesellschaft zur größtmöglichen allgemeinen Akzeptanz zu verhelfen. Von den Anfängen des Tierschutzes in Hamburg bis zum heutigen Tierheim in der Süderstraße war es ein weiter Weg, den Sie in dem Kapitel „Geschichte“ nachvollziehen können.

Unsere Satzung ist das „Grundgesetz“ des Vereins. Da sich aber die Wirklichkeit ständig verändert und aus Fehlern Konsequenzen gezogen werden müssen, ist die Satzung kein „ehernes“ Gesetz, sondern durch Beschluss der Mitgliederversammlung immer wieder an neue Verhältnisse anzupassen. Die vorliegende Satzung soll nach dem Willen des im Mai 2008 gewählten Vorstandes grundlegend überarbeitet werden. Ein solches Projekt bedarf aber gründlicher Vorbereitung, eines umfassenden Diskussions- und Abstimmungsprozesses und kann nicht auf die Schnelle erledigt werden. Daher werden wir noch eine Weile mit der vorliegenden Satzung leben (müssen), obwohl sie in Teilen nicht befriedigend ist.

Der Vorstand hatte gleichwohl – außerhalb einer Satzungsänderung – sofortige Maßnahmen ergriffen, um zu versuchen, das Vertrauen der Bürger in die Rechtschaffenheit und Ordnungsmäßigkeit der rechtsgeschäftlichen Tätigkeit des Vereins wieder zurückzugewinnen. Es wurde ein Verhaltenskodex auferlegt, mit dem die ordnungsgemäße Mittelverwendung sichergestellt und Selbstbegünstigung, Korruption sowie fehlende Kontrolle in unserem Verein ausgemerzt wurde. Der Hamburger Tierschutzverein hat mit den „10 Regeln“ einen Pakt für einen sauberen Tierschutzverein geschlossen, an dem außer den Vorständen die Rechnungsprüfer, die Tierheimleitung und der Betriebsrat beteiligt sind.

Der Verein hat heute über 5.000 Mitglieder und rund 90 Mitarbeiter im Tierheim Süderstraße. Der Betrieb des Tierheims, in dem jedes Jahr in etwa 10.000 Tiere aufgenommen werden, verschlingt jährlich rund 5 Millionen Euro. Diese Summe muss durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Erbschaften Jahr für Jahr aufgebracht werden.

Deshalb bittet der Hamburger Tierschutzverein alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die sich dem Schutz der Tiere verpflichtet fühlen, um Unterstützung. Es gilt das Motto von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Die Tiere unserer Stadt sind auf Ihre Hilfe, sei es durch Mitgliedschaft, Spende oder dadurch, dass Sie den Tierschutz in Ihrem Testament bedenken, angewiesen. Bitte helfen Sie ihnen!