Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Landschildkröten

b_250_188_16777215_00_images_archiv_1860_F_15_7.JPGArten: Maurische und Griechische Landschildkröten (Testudo graeca und Testudo hermanni)

Geburtsdatum: unterschiedlich
 







Im Tierheim warten zurzeit auch Maurische und Griechische Landschildkröten auf ihr eigenes neues Reich.

Landschildkröten sind anspruchsvolle Tiere. Sie können zusammen in Gruppen gehalten werden, aber dann auf sehr großem Raum um sich aus dem Weg gehen zu können. Ansonsten sind diese Tiere gerne Einzelgänger. Zudem können diese Tiere gerne mal 80 bis 100 Jahre alt werden.

Eine Grundvoraussetzung für Landschildkröten, ist eine naturnahe, große Freilauffläche in einem Außengehege. Das Außengehege sollte mit verschiedenen Sträuchern und Pflanzen wie z.B Lavendel, Salbei, Thymian, Bohnenkraut, Malve bepflanzt werden. Auch Findlinge und hohe Erdhügel geben dem Gehege einen schönen Natürlichen Look.

Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, dass es hauptsächlich frische Kräuter gibt, die sehr Rohfaserhaltig sind. Aber auch getrocknete Kräuter sind kein Problem. Kräutermischungen aus Zoofachgeschäften sollte man aber lieber nicht füttern, da diese meist nicht für Schildkröten ausgelegt sind. Wer sich dagegen für Saatmischungen von Wildkräutern entscheidet um diese im Außengehege zu sähen kann nichts falsch machen. Es erhöht die Artenvielfalt der Kräuter und sorgt für ein abwechslungsreiches Angebot, bei dem die Schildkröten selber bestimmen können, was sie essen wollen.

Beide Arten sind bedroht, unter anderem aufgrund ihrer Beliebtheit als Heimtier. Die Haltung dieser Tiere ist daher meldepflichtig. 17.05.17 (üa ds)

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