Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Hel (Werden Sie Pate für mich!)

b_250_188_16777215_00_images_archiv_6536_F_14_Hel_k_straube_7_x.JPGRasse: Schäferhund

Geschlecht: weiblich, kastriert
Farbe: schwarz
Schulterhöhe: 58 cm    
Gewicht: 26,6 kg
Geburtsdatum: ca. 2012
Im Tierheim seit: 25.12.2014
HTV-Nummer: 6536_F_14



• ist Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen
• ist gut verträglich mit Hündinnen und Rüden

Also erst einmal heißt Hel, Hel und nicht Hell! WICHTIG! Hel ist der Name einer nordischen Göttin und Hell ist englisch für Hölle: kleiner Unterschied.
Warum wurde sie nach der nordischen Göttin Hel benannt? Nun, das liegt daran, wie der Pfleger, welcher ihr den Namen gab, sie im Erstkontakt wahrnahm: komplett schwarz, laut, aufbrausend und wütend wie ein Herbstgewitter. Mit 42 strahlend weißen Zähnen, die unglaublich schnell auf ihn zuflogen. Alle Tricks und Leckerlis halfen nichts, die Frau war sauer. Klar, wer wäre das nicht, wenn er von den Menschen, welche einen lieben und sich um einen kümmern sollten, einfach hinter dem letzten Kleingarten mit einem viel zu kleinen Maulkorb ausgesetzt wird. Letzten Endes half aber Trick 17: Wenn jemand ihre Leine in die Hand nahm und das magische Wort „Gassi“ sagte, legte sich das Gewitter sofort und die Zähne verschwanden. Zurück blieb ein fröhlicher, wenn auch etwas dümmlich dreinschauender Schäferhund. Dieser Wankelmut erinnerte den Pfleger an eine Göttin. Soviel zu ihrem Namen.

Wie zeigt sich diese wunderschöne Göttin in unserer Obhut? Einzelhaltung ist mal so gar nicht ihr Ding, Gruppenhaltung ist schon besser, auch wenn man sie ab und zu vor sich selbst beschützen muss - zum Beispiel, wenn sie gegenüber neuen Hunden wieder die Göttin raushängen lässt oder sich in Streitereien einmischt, die weit über ihrer Schulterhöhe liegen. Erregungskontrolle ist ein großes Thema bei ihr. Daran arbeiten auch schon recht „bissfeste“ Ehrenamtliche mit Geduldsfäden wie Mammutbäume. Zum Glück kennt sie aber auch den Maulkorb wie ihre rechte Pfote. Hundesport aller Art ist genau ihr Ding und sollte auch schon zu den Vermittlungsbedingungen zählen.

Einmal durfte Hel schon in ein neues Haus ziehen, leider hat sie dort starke Aggressionen gegen die Familie gezeigt und war ziemlich schnell wieder bei uns. Da sind wir auch schon am Kern. Hel bindet sich wahnsinnig schnell und gerne an einen Menschen, dem Rest würde sie gerne mitteilen, dass er überflüssig ist. Alles eine Frage der Erziehung, wie man so schön sagt.

Was sollte der zukünftige Hel-Mensch mitbringen? 1. Erfahrung, 2. Erfahrung, 3. Erfahrung mit Schäferhunden, 4. Erfahrung mit Hundesport, 5. Erfahrung mit Aggression. Oder aber keine Hemmungen und genügend Zeit, diese fünf wichtigen Erfahrungen bei uns zu sammeln - selbstredend mit der Unterstützung der Trainerinnen und Pflegerinnen und Pfleger.
Göttin hin oder her: Große Aufgaben sind dafür da gelöst zu werden. Also immer ran an den Hund.                                                                                                                                                                 28.09.2017 (msp*)

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