Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Duke

b_315_300_16777215_00_images_tiervermittlung_erfolgsgeschichten_0993_2018-Q1_Erfolgsgeschichte291.Duke(2).JPGEin freundliches Wuff an alle,

erst einmal vielen Dank für meine Rettung aus Bucov (Ploiesti) in Rumänien. Was Frauchen und Herrchen so gelesen haben und durch nächtliche Exkurse im Internet in Erfahrung brachten, ist sehr traurig und ein Armutszeugnis der rumänischen Regierung. Gut, dass es Euch gibt! Für mich (in Rumänien hörte ich auf den Namen Dolphi, angekommen in Deutschland bei Euch auf Aurelian) hat alles wunderbar geklappt. Gesund war ich sicherlich nicht, ich habe sogar die Staupe überlebt. Mehr weiß ich Gott sei Dank nicht mehr.

Meine Begegnung mit Frauchen und Herrchen im Tierheim verlief sehr lustig: Die standen vor unserem Gehege herum und ich dachte, da laufe ich mal hin und schaue mir die beiden einfach an. Es ist nicht so mein Ding, sofort drauf los zu rennen – also erstmal länger anschauen und schnüffeln. Alles gut? Dann ist auch mal Schlecken drin. Dann war es geschehen!

Wenige Tage später zog ich in mein neues Zuhause. Dort drehen die Hundeuhren einfach etwas anders. Benehmen muss ich lernen, gefällt mir gar nicht. Frauchen und Herrchen denken, dass sie Hundeerfahrung haben …  Haha, denen habe ich es gezeigt! Einige Straßenhunde ticken eben anders: ein wenig die Wohnung verwüsten und das volle Hundeprogramm – was man eben so anstellt. Regelmäßige Hundeschule ist daher Pflicht, so lernen wir miteinander umzugehen.

Wir waren auch schon auf Reisen. Autofahren macht Spaß und ich war schon zweimal auf Sylt; der Strand im Winter ist für meinen Aktionsradius perfekt. Auch in Tschechien war ich schon, da habe ich gelernt auch mal in einem Restaurant meine Klappe zu halten. Selbst auf einem Boot fühle ich mich wohl. Silvester verbringe ich mit meinem Buddy Kas in Holland in einem riesigen Garten. Dabei sein ist halt alles! Sollten Frauchen und Herrchen mal keine Zeit haben, bringen die beiden mich zu meinen Buddys in die Hundetagesstätte, da gibt es Auslauf und immer viel Spaß. Auch unsere Nachbarin ist ein Fan von mir, sie ist oft mit mir unterwegs, so bin ich bestens versorgt.

Highlight des Jahres: Ich war Trauzeuge meiner Familie! Mit roter Samtschleife und Blumenanstecker wie vom Herrchen, seht selbst.

Unseren Tierarzt und diese blöde Praxis muss ich auch regelmäßig besuchen, da sind Frauchen und Herrchen sehr streng, schließlich muss auch die Gesundheit überprüft werden. Da kann ich mich auch nicht benehmen, Jaulen und Nerven ist oberste Hundepflicht. Naja, allmählich wird auch das besser.

Ihr seht, unser Programm "Hund/Mensch" ist anstrengend und fordert uns alle, es kostet Zeit, Verantwortung und auch ein paar Euro, dafür bekommt man einen guten Freund, Vertrauen und Liebe für ein ganzes Leben. Ich bin nun groß, kräftig und gesund. In diesem Sinne drücke ich Euch allen die Pfoten und wünsche ein tolles 2018!

Wuff,
Euer (nun) Duke und seine Familie

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