Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Header Header
 

Unsere Katzen brauchen neue Kratzbäume

Für Petra und Lennart ist ihr neues Gehege vor allem eines: ein Ort zum Spielen und Toben.Für Petra und Lennart ist ihr neues Gehege vor allem eines: ein Ort zum Spielen und Toben.Damit sich unsere Katzen bei uns noch wohler fühlen und ihren natürlichen Bedürfnissen nach Kratz- und Spielmöglichkeiten nachgehen können, bitten wir um Kratzbäume als Spende oder um finanzielle Zuwendungen, um diese anschaffen zu können. Gebrauchte Kratzbäume können aus hygienischen Gründen nicht angenommen werden. Neue, aber auch selbst gebastelte Kratzbäume sind hingegen sehr willkommen.

Ob klein oder groß: In unseren Außengehegen lassen sich wahre Kletterparadise verwirklichen. Werden Sie kreativ!

Kratzmöglichkeiten lassen sich sehr einfach bauen. Ein Kratzbrett beispielsweise lässt sich schon aus einem circa 30 mal 15 Zentimeter langem Brett und dickem Sisalseil herstellen. In das Ende des Sisalseils wird ein Knoten gemacht, damit es nicht ausfranst, und das Seil mit einer Schraube und einer Unterlegscheibe an einem Ende des Brettes befestigt. Das Seil wird stramm und fest um das Brett gewickelt. Damit das Seil gut hält, werden die ersten zwei Reihen mit Leim an das Brett geklebt. Am anderen Ende angekommen wird das Seil abgeschnitten und wie bei Beginn mit Leim festgeklebt und mit einer Schraube mit Unterlegscheibe befestigt. Und voilà: Fertig ist das Kratzbrett, das den Katzen lange Freude bereiten wird! Wer sich mehr aufs Basteln als aufs Werken versteht, findet hier eine Anleitung, wie sich Kratzbretter aus Pappe herstellen lassen.

Ein kleiner Kratzbaum lässt sich auf ähnlich einfache Art herstellen. Hierfür wird ein etwa 10 Zentimeter dickes Rundholz auf gleiche Weise mit Sisalseil umwickelt. Danach wird das Rundholz vorgebohrt und mit Schrauben fest auf eine Holzplatte montiert. Aufpassen: Die Holzplatte muss groß genug sein, sodass der Kratzbaum nicht gleich umfällt, wenn die Katze daran kratzt. Außerdem müssen die Schrauben bündig mit dem Holz versenkt werden, damit der Kratzbaum nicht kippelt. Um Verletzungsmöglichkeiten zu umgehen, werden die Ecken abgerundet und es sollte kein splittriges Holz verwendet werden.

Wer sich an etwas Größerem versuchen möchte, bekommt im Internet viele Ideen und Anleitungen. Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung lässt sich hier finden. Besonders gefragt sind kleine Kratzbäume mit einer Höhe von bis zu 70 Zentimetern sowie große Kratzbäume von bis zu 1,30 oder bis zu 2 Metern Höhe.

Noch ein Hinweis: Um die Hygiene in unserem Tierheim zu garantieren, sollten alle Flächen leicht zu reinigen sein. Es sollten keine plüschigen Teppichböden oder Holz mit Rinde verwendet werden. Bei Krankheitsfällen müssten diese leider entsorgt werden.

Unsere Katzen werden es Ihnen danken!


Spendenkonto bei der Hamburger Sparkasse
IBAN: DE03 2005 0550 1286 2228 88
BIC: HASPDEHHXXX
Verwendungszweck: Katzenrettung
Oder über unser Online-Spendenformular.

854_A_15_Tapsi.JPG410_A_15_Hannibal.JPG