Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Das Leiden der Dom-Ponys nimmt noch kein Ende – Der HTV demonstriert weiter

Mit großem Banner und Transparent demonstrieren wir.Mit großem Banner und Transparent demonstrieren wir.7. August 2017

Am gestrigen Sonntag demonstrierte die Jugend- und Aktionsgruppe des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V. (HTV) erneut gemeinsam mit der Tierrechtsinitiative Hamburg gegen den Missbrauch der Ponys auf dem Hamburger Dom.

Auch beim diesjährigen Sommerdom haben wir den durch die Tierrechtsinitiative Hamburg organisierten Protest gegen den Einsatz von lebenden Tieren im sogenannten Ponykarussell unterstützt. Die Besonderheit der aktuellen Proteste ist, dass wir direkt vor dem „Fahrgeschäft“ stehen und demonstrieren dürfen. Somit wird das Leiden der Tiere den Besucherinnen und Besuchern direkt vor Augen geführt und die Aufklärung kann noch besser erfolgen. Dieses Mal waren es so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass wir uns sogar aufteilen mussten und eine Gruppe von zehn Demonstrantinnen und Demonstranten an dem Ponykarussell und eine ebenso große Gruppe direkt gegenüber stehen und für viel Aufmerksamkeit sorgen konnt.

Der Zuspruch der vorbeigehenden Dom Besucherinnen und Besucher war größtenteils sehr positiv, was uns zeigt, dass die Hamburger keine Ponykarussells mehr in ihrer Stadt haben möchten. Das müssen jetzt nur noch die Politiker verstehen. Natürlich gab es auch am vergangenen Sonntag weiterhin die empathielosen Eltern, welche ihre Kinder zum tierquälerischen Vergnügen auf die Ponys setzten. Nicht nur das brach uns das Herz, auch die direkte Sicht auf die geschundenen Tiere war schwer zu ertragen. Wir mussten drei Stunden lang miterleben, wie die Tiere ohne Wasserzugang und ohne Richtungswechsel ihre Kreise zogen. Ein Pony wurde drei Stunden lang nicht ausgewechselt. Eines hatte scheinbar eine Erkrankung, welche durch vermehrtes Schleimausscheiden aus den Nüstern sichtbar wurde. Eines trug ein offensichtlich nicht passendes Mundstück, was zu Schmerzen führen muss. Manche Tiere lahmten leicht. Die Tierrechtsinitative wird zeitnah das Veterinäramt mit entsprechendem Bild- und Videomaterial konfrontieren, am Sonntag war leider niemand zu erreichen.

Schön zu sehen war, dass sich zu solchen Protestaktionen mittlerweile verschiedene Tierschutzorganisationen zusammenschließen und gemeinsame „Sache“ machen. So waren neben dem Organisator und uns noch Mitglieder vom Peta 2 Streetteam Hamburg, Ärzte gegen Tierversuche, ARIWA, Protestler gegen das LPT Mienenbüttel und noch einige weitere vor Ort. Gemeinsam sind wird stark und geben denen, die keine Stimme haben, unsere!

Wer sich auch für die Ponys des Hamburger Doms einsetzen möchte, hat die Möglichkeit an den kommenden Protestaktionen teilzunehmen. Diese finden jeden Sonntag ab 15 Uhr direkt vor dem Ponykarussell statt. Die Tierrechtsinitiative hat genügend Material, sodass man auch einfach spontan dazustoßen und mitdemonstrieren kann!

Katharine Krause, 2. Vorsitzende und Leiterin Jugend- und Aktionsgruppe des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V.

Dieses Mal stehen wir direkt vor dem Ponykarussell.Dieses Mal stehen wir direkt vor dem Ponykarussell.Auch gegenüber stehen nochmal so viele Protestler.Auch gegenüber stehen nochmal so viele Protestler.Katharine Krause (links) und HTV Jugendgruppenteilnehmerin Leonie appellieren an die Dom-Besucher.Katharine Krause (links) und HTV Jugendgruppenteilnehmerin Leonie appellieren an die Dom-Besucher.Katharine Krause (links) und Frederike Obst fordern zum Boykott des Ponykarussells auf.Katharine Krause (links) und Frederike Obst fordern zum Boykott des Ponykarussells auf.Mirjam Irle von der Tierrechtsinitative verteilt Flyer im Ponykostüm.Mirjam Irle von der Tierrechtsinitative verteilt Flyer im Ponykostüm.Zweite von links: Katharine Krause.Zweite von links: Katharine Krause.