Grausame Zustände in Schweineställen der NRW-Landwirtschaftsministerin

Wie Schweine in einem Betrieb einer hochrangigen Politikerin leiden, zeigen neue Foto- und Filmaufnahmen. Foto: tierretter.de14. Juli 2017

Verdreckte Stallbereiche, Gestank, Dunkelheit, kein Trinkwasser: Aktuelles Videomaterial enthüllt tierschutzwidrige Zustände in Schweinemastbetrieben, die von der gerade neu ernannten Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) geführt wurden. Die Organisation tierretter e. V. ist mit der Dokumentation jetzt an die Öffentlichkeit gegangen.

Die Aufnahmen belegen wieder einmal: Tierquälerei hat in Deutschland System und ist zumeist sogar gesetzlich legitimiert. Nach den Enthüllungen forderte die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt bereits die Entlassung der Ministerin, in deren Ressort auch der Tierschutz fällt, und hat bei der Staatsanwaltschaft Münster Strafanzeige gegen sie eingereicht. Der Hamburger Tierschutzverein unterstützt den Vorstoß der Stiftung und Sie können dies auch tun, indem Sie den Appell an den Ministerpräsidenten jetzt unterzeichnen. SieZu sehen sind auch verletzte Tiere mit klaffenden Wunden, angebissenen oder entzündeten Schwänzen. Foto: tierretter.de können sich auch direkt beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen beschweren, und zwar per E-Mail an die Pressestelle: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Recherchen von tierretter e. V. sind hier zu sehen: tierretter.de/portfolio/landwirtschaftsministerin-nrw/

 

 

 


 

Langeweile und Bewegungsmangel – Alltag in der Schweinehaltung in Deutschland. Foto: tierretter.deBis zu ihrem Amtsantritt hat Schulze Föcking diese Stallanlage betrieben. Foto: tierretter.de