Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Hündin Ira geht auf Reisen

In ihrem Zuhause auf dem Land fühlt sich Ira wohl.In ihrem Zuhause auf dem Land fühlt sich Ira wohl.26. Januar 2017

Das vergangene Jahr war für Ira ein ganz besonderes. Als alte und kranke rumänische Kettenhündin war ihr Leben für einige Menschen wertlos. Nicht so für uns und unsere Unterstützer! Zum Jahresende durfte Ira auf eine Pflegestelle in Niedersachsen ziehen. In einem zweiten Bericht beschreibt ihr Pflegeherrchen, was die Hundedame in den vergangenen Wochen erlebt hat. Wir freuen uns über die Berichte und wollen Sie teilhaben lassen.

„Inzwischen haben wir so einiges erlebt. Ira gibt sich immer selbstbewusster. Im Haus möchte sie den Ton angeben und mein Rüde Knut hält sich auch sehr zurück. Wenn er ins Wohnzimmer möchte, muss ich mich manchmal zwischen die beiden stellen, da sie ihn ansonsten blockiert. Inzwischen habe ich dort einige Möbel so umgestellt, Im Haus gibt sie schon den Ton an.Im Haus gibt sie schon den Ton an.dass er Ausweichwege hat, die er auch benutzt.

Futter und räumliche Trennung, wenn ich nicht da bin, werden konsequent umgesetzt. Anders hätte ich auch kein gutes Gefühl, aber mein Haus hat ja die Möglichkeiten. Gut, dass es einzeln steht, denn Bellen, wenn auch recht heiser, tut Ira inzwischen und Knut stimmt dann sehr lautstark mit ein. Im Gelände gibt Knut den Ton an und Ira orientiert sich an ihm. Interessant war – ich hatte auch darauf gehofft – dass Knut anfängt, sich an Ira ein Beispiel zu nehmen, was den Schießlärm betrifft. Sie stört das ja überhaupt nicht, wie sie bereits zu Silvester bewiesen hatte.

Im Tierheim Soltau gehe ich mehrmals die Woche mit einem Schäferhund-Mischling. Das funktioniert mit Ira sehr gut. Sie zeigt ihm auch mal die Zähne, Ira schafft auch längere Spaziergänge und genießt danach ein ausgiebiges Schläfchen.Ira schafft auch längere Spaziergänge und genießt danach ein ausgiebiges Schläfchen.wenn ihr etwas nicht passt und er akzeptiert es.

Am Wochenende musste ich einen länger hinausgeschobenen Besuch in Kassel machen. Die Fahrt hat sie ohne Probleme überstanden. Sie lag auf der Rückbank und hat geschlafen – natürlich entsprechend abgesichert. Wir wollten eigentlich mit Freunden in einer Waldhütte übernachten (und feiern). Das musste ich leider abbrechen, da ich merkte, dass es für sie zu viel Stress war. Ich bin zu einer Bekannten nach Kassel gefahren, welche einen hundesicher eingezäunten 1000 Quadratmeter großen Garten hat. Was für eine neue Entdeckung! Rennen im Schnee ohne die blöde Leine! Klasse! Das hat Ira dann auch ausgiebig genutzt.

Ich bin mit ihr bis auf den Herkules und zurück gegangen und sie brauchte keine Pause. Wer Kassel kennt, weiß, dass das etwas anderes ist als ein Spaziergang in der Heide! Danach wollte sie dann auch lange schlafen, hatte sie sich verdient. Über den Neujahrsempfang brauche ich ja nichts zu schreiben, sie wurde dort ja hinlänglich gesehen und betüddelt!“

Ira macht ihr Leben weiterhin viel Freude. Wenn Sie uns und Iras Hospizstelle dabei unterstützen möchten, ihr diese Lebensfreude noch so lange wie möglich zu erhalten, Ira im Wald an der langen Leine.Ira im Wald an der langen Leine.freuen wir uns über Ihre Patenschaft für Ira. So können wir Futter, Behandlung und Medikamente sicher finanzieren.


Hier geht es zum ersten Bericht über Ira:
Iras Glück im Unglück

und hier zum nächsten:
Ira blüht weiter auf!